Spiel 17: TSV Malente III - TSV Fissau /
Benz-Nüchel II (5:0) 7:0
Nach einer unbefriedigenden Saison erwartete uns am letzten Spieltag das Derby
zwischen Malente und Fissau / Benz. Das Hinspiel gehört zu den vielen
Erinnerungen an diese Saison, die ich gerne aus meinem Kopf streichen würde.
Also war auch hier Wiedergutmachung angesagt, um einen erfolgreichen
Schlussspurt mit 10 Punkten aus den letzten vier Spielen zu vollenden. Da wir
die meisten Punkte gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte haben
liegenlassen, erfolgte vor dem Spiel noch mal eine ausdrückliche Warnung, nach
einer eventuellen Führung nicht, wie in den letzten beiden Spielen, einen Gang
zurückzuschalten, sondern dranzubleiben. Wir nahmen sofort das Heft in die Hand
und merkten schnell, dass die Abwehr der Gäste heute zum Toreschießen einlud.
Nachdem bereits einige Möglichkeiten ausgelassen wurden brachte Jonny uns in
Führung und sorgte auch gleich für den zweiten Malenter Treffer. Danach
verflachte die Partie und die Gäste kamen ein wenig ins Spiel. Wir ließen uns
jedoch nicht lange einlullen und gingen weiter auf Torejagd. Al und Peter
erhöhten auf 4:0 und Cottbus überzeugte seinen Gegenspieler den Ball besser ins
eigene Netz zu dreschen, statt am Tor vorbei.
Mit einer 5:0 Halbzeitführung im Rücken passierte nicht mehr viel in Hälfte
zwei. Fissau / Benz peilte des öfteren aus Frust unsere Beine an, da sie den
Ball ja eh nicht trafen. Das Ergebnis dieser Spielweise war ein neuer Spitzname
für Nils: Dr. House! Lotte konnte durch einen Elfmeter seinen zweiten
Saisontreffer erzielen und Basti setzte mit dem 7:0 den Schlusspunkt unter eine
einseitige Partie. Endlich haben wir es mal geschafft, den Sack gegen einen
unterlegenen Gegner rechtzeitig zu zumachen, anstatt, wie so oft, bis zum
Schluss zu zittern, bzw. womöglich noch Punkte abzugeben. Das macht ja schon mal
Hoffnung auf die nächste Saison. Hoffen wir das die Erinnerung an diese Lektion
auf der Abschlussfeier nicht ausgelöscht wird.

Spiel 16: BSG Altenkrempe II - TSV Malente
III (2:1) 4:6
Das letzte Auswärtsspiel führte uns nach Altenkrempe. Da die Konfirmation auch
noch Männer im Alter zwischen 30 und 40 treffen kann, fehlten uns einige
Leistungsträger. Für Altenkrempe ging es nicht mehr um viel, aber wir wollten
zum Saisonende unbedingt noch einige Punkte einfahren. Wie man im letzten
Heimspiel gegen Cashagen schon sah, fiel uns das Siegen immer noch schwer. Auch
gegen unseren heutigen Gegner fingen wir gut an und gingen durch Jonny, der
einen nicht festgehaltenen Freistoss abstaubte mit 0:1 in Führung. Danach
stellte sich ein Deja Vu ein. Denn wie schon gegen Cashagen ließen wir unsere
Defensivaufgaben schleifen. Der 1:1 Ausgleich und der mal wieder ebenso
ärgerliche wie unnötige Rückstand in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit waren
die Folge.
Anstatt wieder dort anzuknüpfen, wo wir Anfang der ersten Halbzeit aufgehört
hatten, fingen wir auch noch das 3:1. Zu dem Zeitpunkt schienen wir klinisch tot
zu sein. Basti erweckt uns zwischenzeitlich wieder zum Leben und erzielte das
3:2. Nur wenige Minuten später unternahmen wir erneut einen Versuch, das Spiel
zu verlieren. Beim 4:2 für die Gastgeber wirkte die gesamte Abwehr unterstützend
mit. Dann stellte sich eine für uns ungewohnte Situation ein, denn zur
Abwechslung zeigten sich beim Gegner konditionelle Auflösungserscheinungen und
nicht bei uns. Binnen kürzester Zeit gelang es uns das Spiel noch zu drehen. Al,
Jonny, Basti und Alexander Nelde konnten sich noch in die Torschützenliste
eintragen. Unsere beharrlichen Versuche, den Gastgebern das Spiel zu schenken,
wurden ausgeschlagen und so konnten wir uns gegen den Sieg nicht wehren. Mal
sehen, ob es im letzten Saisonspiel gegen Fissau/Benz mal für eine durchgehend
gute Vorstellung reicht.

Spiel 15: TSV Malente III - SG Cashagen II
(1:1) 3:1
Den Abschluss der englischen Wochen zum Saisonendspurt bildete das Heimspiel
gegen Cashagen. Nachdem wir im Hinspiel für Cashagens ersten Saisonsieg sorgten
(Bei irregulären Platzverhältnissen entschieden wir uns dafür unsere Gesundheit
für ein D-Klassenspiel nicht aufs Spiel zu setzen) freuten wir uns auf den
ersten sportlichen Vergleich der Saison. Das spontane Fernweh einiger
"Vereinskameraden" bekamen wir auch in der Dritten zu spüren und konnten daher
nicht so gut besetzt wie am Dienstag gegen Pansdorf antreten. Dennoch konnte uns
Norbert nach Vorarbeit von Assi Mitte der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung
bringen. Danach stellten wir den anstrengenden Teil des Fußballspielens ein und
ließen einen bis dahin völlig überforderten Gegner ins Spiel kommen. Die
Aufbauhilfe á la Malente III (wie schon so oft in dieser Saison) erlaubte den
Gästen das Spiel zwischenzeitlich auszugleichen. Scheinbar hatte die
Halbzeitansprache auf einige Spieler einen (wieder) belebenden Effekt.
Ungefähr 8 Sekunden nach Wiederanpfiff brachte
uns Norbert erneut in Führung. Auch wenn der Einsatzwille, der uns nach der 1:0
Führung verloren gegangen war, nun wieder vorhanden war, schafften wir es nicht
Ordnung ins Spiel zu bringen. Unsere Defensive wackelte einige Male und gegen
den hinten teilweise völlig blank stehenden Gegner gelang es uns nicht, für die
endgültige Entscheidung zu sorgen. Wir können von Glück reden, dass der
Schiedsrichter, dessen Entscheidungen durch das Zufallsprinzip und durch Rufe
der Gegner beeinflusst zu sein schienen, nicht für weitere Überraschungen
sorgte. Timo konnte kurz vor Schluss endlich eine seiner zahlreichen Chancen
nutzen und setzte damit den Schlusspunkt hinter einen hochverdienten aber mal
wieder viel zu schwer erkämpftem Sieg.

Spiel 14: TSV Malente III - TSV Pansdorf III
(0:0) 1:1
Nichts hilft besser gegen sich schnell lehrende
Akkus als englische Wochen. Mit einem für einen Dienstagabend überraschend gut
aufgestellten Kader empfingen wir den Tabellenzweiten aus Pansdorf. Nachdem der
TSV Sarau am Wochenende patzte, waren die Gäste natürlich heiß auf die
Tabellenführung. Mit zunehmender Spieldauer mussten die Pansdorfer jedoch
feststellen, das wir in solchen Situationen auch mal gerne zum Stolperstein
werden können. Was aufgrund des 4:0 Hinspielerfolges durch Pansdorf wohl als
Spaziergang geplant war, entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe. Die
Gäste erhöhten in der zweiten Hälfte kontinuierlich den Druck und investierten
jetzt mehr für den Sieg. Das zusätzliche Risiko wurde mit der 0:1 Führung
belohnt. Schon zu diesem Zeitpunkt machte uns schon der berühmte berüchtigte
Kräfteverschleiß zu schaffen. Dennoch konnte Peter nach einer Bogenlampe von
Alex Buse ausgleichen. Die restliche Spielzeit war ein Kampf um jeden Staubkorn
in der Ringstraße mit viel Einsatz hielten wir unseren Kasten sauber und hätten
mit ein wenig Glück sogar noch den Siegtreffer erzielen können. Aber auch so war
es ein tolles Spiel mit einem tollen Ergebnis. Wir können es also doch.

Spiel 13: TSV Malente III - SV Dissau II
(0:2) 0:4
Nach spielfreien Ostertagen und einigen
auskurierten Verletzungen begann mit dem Heimspiel gegen Dissau der Endspurt der
laufenden Saison. Dass die Gäste eine Mannschaft sind, die noch Ambitionen nach
oben haben bekamen wir schnell zu spüren. Die erste große Chance des Spieles
wurde jedoch von uns vergeben. Lange Zeit in der ersten Halbzeit gestaltete sich
das Spiel ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Dissau ging jedoch mit 0:1
in Führung. Mit dem Pausenpfiff gerieten wir mit dem 0:2 noch höher in
Rückstand.
In Halbzeit zwei gelang es uns nicht, den
nötigen Druck aufzubauen, um die Dissauer Abwehr ernsthaft in Verlegenheit zu
bringen. Auch die Gäste versäumten es lange Zeit, den Sack zu zu machen. Das
wurde jedoch nachgeholt, als unsere Akkus wie gewohnt zum Ende des Spiels
Richtung Nullpunkt sanken. Das finale Treffer fiel schon wie in Halbzeit eins
mit dem Schlusspfiff und bescherte den Gästen einen über weite Strecken
ungefährdeten 0:4 Auswärtserfolg.

Spiel 12: TSV Pansdorf III - TSV Malente
III (1:0) 5:0
Am Freitag Abend stand in Pansdorf unser vorletztes Auswärtsspiel für diese
Saison an. Und als ob der Gegner nicht schon Herausforderung genug gewesen wäre,
machten uns, wie schon so oft Auswärts, Personalsorgen zu schaffen. Auch der
Sandsturm inklusive Sand zwischen den Zähnen, wenn vorhanden, sorgte nicht
gerade für Wohlfühlstimmung auf dem Platz. Die Gastgeber waren von der ersten
Minuten an spielbestimmend und gingen nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Die
Abwehr erledigte in Halbzeit eins ihre Aufgabe gut und konnte viele Großchancen
vereiteln. Nur in der Offensive wurde schon sehr schnell klar, dass wir heute zu
schwach auf der Brust waren.
Halbzeit Zwei begann mit einem Strafstoß gegen uns mehr als ungünstig. Im
Verlauf der zweiten Halbzeit wurde uns auch durch mehrere angeschlagene Spieler
auf und neben dem Feld mal wieder der Kräfteverschleiß zum Verhängnis. Mit
einigen Distanzschüssen konnten die Pansdorfer das Ergebnis auf 5:0
hochschrauben. Es folgen nun zwei Wochen spielfrei mit anschließenden englischen
Wochen (sich über Sinn und Unsinn der Spielpläne Gedanken zu machen ist in
meinen Augen absolute Zeitverschwendung). Eine gute Gelegenheit für die Spieler,
Ihre Wehwehchen auszukurieren und dann hoffentlich hoch motiviert den Endspurt
anzugehen.

Spiel 11: TSV Malente III - TSV Süsel
II (1:2) 4:2
Nach überstandenen Personalsorgen konnten wir bei sommerlichen Temperaturen
gegen Süsel endlich wieder aus den Vollen schöpfen. Das wir mit dieser Situation
auch nicht immer umgehen können sollte sich auch am heutigen Tag wieder
andeuten. Die ersten 20 Minuten könnte man durchaus als normales D-Klassenspiel
bezeichnen. Der 1:0 Führungstreffer war der Startschuss für ein gleichermaßen
ungewöhnliches wie unterhaltsames Schauspiel. Denn schon beim Gegentor ließen
sich einige Süseler zu Diskussionen hinreißen. Dabei muss ein Wort gefallen
sein, das der Schiedsrichter nicht OK. fand und schickte den Gästetorhüter mit
Rot vom Platz. Von der aufkommenden Unruhe zeigten wir uns leider nicht
unbeeindruckt. Wie schon so oft in dieser Saison wurden die Chancen unser Gegner
konsequent genutzt. 1:2 Zur Pause in Überzahl war bestimmt nicht das, was wir
uns vorgestellt hatten.
Nachdem sich die Gemüter in der Pause etwas beruhigt hatten, war von uns wieder
mehr Fussball zu sehen. Süsel fand sportlich nicht mehr statt und bemühte sich
die Führung über die Zeit zu bringen. Malte glich das Spiel endlich aus und
konnte uns auch kurze Zeit später verdient in Führung bringen. Was die Gäste aus
Süsel daraufhin ablieferten hatte mit Fussball nicht mehr viel zu tun. Durch
nicht enden wollende Diskussionen über so ziemlich jeder Entscheidung des
Schiedsrichters, ständige Provokation in unsere Richtung und zunehmend
unsportlichem Verhalten mussten weitere drei Spieler(!!!) das Feld vorzeitig
verlassen. Al setzte mit seinem zweiten Tor den Schlusspunkt hinter diese
Partie, die man auch gut mit den Worten zusammenfassen könnte: So was sieht man
auch nicht alle Tage! Wenigstens wurden die Zuschauer durch teilweise sehr
ansehnlichen Fussball und durch die teilweise kindlichen Wortgefechte zwischen
den Sportsfreunden aus Süsel und dem Schiedsrichter gut unterhalten.

Spiel 10: BSSV
Böbs-Schwinkenrade - TSV Malente III 6:2 (2:0)
Eines der letzten drei verbliebenen Auswärtsspiele führte uns in das schöne
Schwinkenrade. Außer dem Wetter gab's aber sonst nicht viel Schönes. Nach vier
teilweise kurzfristigen Absagen war akute Personalnot ausgebrochen. Ohne
Wechselmöglichkeit gingen wir in das Spiel. Auf dem tiefen Boden konnten die
Platzherren ihre Schnelligkeitsvorteile nutzen und gingen in der ersten Hälfte
mit 2:0 in Führung. Das schnelle 3:0 Zu Beginn der zweiten Hälfte gab den
Gastgebern die nötige Sicherheit, um den Sieg relativ ungefährdet nach Hause zu
fahren. Mit zwei Standartsituationen konnten wir noch etwas Ergebniskosmetik
betreiben. Ein Freitstoß von Flo wurde eiskalt von einem Böbser Abwehrspieler
verwandelt und Cottbus konnte durch einen direkt verwandelten Freistoß auf Platz
drei der internen Torschützenliste vorrücken. Fehlende Ausdauer und
Wechselmöglichkeiten sorgten für den 6:2 Endstand.

Spiel 9: TSV Malente III - Griebeler SV II
(2:1) 2:2
Nach starker Leistung gegen Sarau
mussten gegen Tabellenschlusslicht Griebel endlich drei Punkte her. Doch schon
für den Anpfiff des Spieles mussten wir kämpfen. Der Grund: Zu viele
Kieselsteine in der Ringstraße. Also hieß es Steine sammeln zur Beruhigung des
Schiedsrichters. Direkt nach Anpfiff erspielten wir uns ein Übergewicht. Aber
schon da war zu sehen, dass wir uns das Leben gegen die statisch agierenden
Gäste selbst schwer machten. Wenig Laufbereitschaft, kaum Spielfreude, unnötige
Dribblings, ungenaue Pässe, unkonzentrierter Torabschluss. Norbert traf dennoch
zum hochverdienten 1:0. Cottbus erhöhte kurze Zeit später auf 2:0. Weitere Tore
bleiben aufgrund der lausigen Chancenverwertung aus. Stattdessen gelang Griebel
durch Abstimmungsprobleme der kaum geforderten Abwehr der Anschlusstreffer.
In Halbzeit Zwei mussten wir miterleben, wie wir mal wieder einen Gegner stark
gemacht hatten. Der Tabellenletzte zeigte sich deutlich angriffslustiger als in
der ersten Hälfte, während wir unsere spielerische Überlegenheit weiterhin nicht
in etwas Zählbares umsetzen konnten. Die zweite Torchance nutzte Griebel zum
2:2. Weitere verzweifelte Angriffsversuche unsererseits scheiterten an schwachen
Nerven und schlampiger Durchführung. Leider wieder keine drei Punkte. Und viel
einfacher wird es wohl diese Saison nicht mehr. Wir passen uns weiterhin der
gegnerischen Mannschaft an. Egal wie gut oder schlecht der Gegner spielt, wir
spielen meistens ein kleines Bisschen schlechter.

Spiel 8:TSV Malente III - TSV
Sarau II (0:0) 0:1
Nach dem holprigen Start gegen Altenkrempe, wartete im zweiten Pflichtspiel 2011
der TSV Sarau auf uns. Nicht nur aufgrund des Hinspiels wussten wir, dass uns
heute eine ganz schwere Aufgabe erwartete. Aber wir zeigten schnell, dass wir
aus der Altenkrempe Niederlage etwas gelernt hatten. Trotz Verletzungssorgen und
dem daraus resultierenden Personalmangel machten wir das, wozu jede Mannschaft
in der Lage ist. Wir kämpften um jeden Sandkorn in der Ringstraße. Von Beginn an
war großes Engagement und Einsatzbereitschaft zu spüren. Die Zuordnung und das
Zweikampfverhalten stimmte. Der Gast aus Sarau hatte große Probleme, zu klaren
Torchancen zu kommen. Durch den großen Kraftaufwand in der Defensive und des
verletzungsbedingten Ausfalls von Norbert während des Spiels, kamen wir jedoch
selber kaum vor das gegnerische Tor. Ein torloses Remis zur Pause war die
logische Folge.
In Halbzeit zwei änderte sich nicht viel. Wir standen nach wie vor gut und
erledigten unsere Aufgabe in der Defensive so gut wie fehlerfrei. Leider waren
wir nicht in der Lage die zunehmenden Räume in der Offensive nach Ballgewinnen
für uns zu nutzen. Es wurde ein Spiel gegen die Zeit. Denn genauso wie die 90
Minuten neigten sich auch unsere Kräfte dem Ende zu. Kurz vor Schluss mussten
wir schließlich dem enormen Einsatz Tribut zollen und kassierten den Knockout.
Kein Lohn trotz tollem Kampf. Als Verlierer gingen wir dennoch nicht vom Feld.
Denn das war ein Spiel, dass Mut und Selbstvertrauen gibt und das trotz der
bitteren Last Minute Niederlage nach kurzer Trauerphase (ungefähr zwei Bier
lang) allen Beteiligten in positiver Erinnerung bleiben wird. Der nächste Gegner
wartet und mit ähnlicher Einstellung auch mit Sicherheit die längst überfälligen
Erfolgserlebnisse.

Spiel 7: TSV
Malente III - BC Germania Altenkrempe II (1:1) 1:3
Endlich konnte mal
wieder ein Fußballspiel unter freiem Himmel stattfinden. Auch wenn die
Platzvorbereitungen mehrere Stunden in Anspruch nahmen und einige Stellen eher
nach Wattenmehr kur vor der Flut aussahen, konnte gespielt werden. Allerdings
mussten wir schnell feststellen, dass ganze zwei Trainingseinheiten an der
frischen Luft noch lange nicht reichen, um nur annähernd Normalform zu
erreichen. Die Passgenauigkeit, der Torabschluss und die Kondition waren zum
größten Teil noch in der Winterpause. Durch fehlende Zuordnung und viel zu
lasche Deckungsarbeit überließen wir Altenkrempe oft das Spiel. Ein sehenswerter
Freistoß aus torgefährlicher Distanz brachte uns in Rückstand. Der Ausgleich
gelang uns durch einen verwandelten Handelfmeter von Uwe.
In Halbzeit zwei gelang es uns endlich, das Heft in die Hand zu nehmen. Lange
Zeit kratzten wir am Führungstreffer. Doch die Genauigkeit im Abschluss war, wie
schon erwähnt, heute nicht unser Freund. Und das so was früher oder später
bestraft wird, ist bei dieser Sportart so sicher wie das Amen in der Kirche.
Altenkrempe zeigte uns wie man effizient nach vorne Spielt und legte zwei
Treffer nach. Fußballerische Fähigkeiten muss man eben trainieren, sonst gehen
sie verloren. Und so lange wir uns das Fussball spielen nicht wieder an
trainieren hilft gerade in der Ringstraße nur ein Rezept: Dreck fresen!

Spiel 6:
TSV Dissau II - TSV Malente III (2:1) 4:1
Mäßige Motivation nach holprigem Saisonstart
- wenig bis gar keine Spielpraxis - unchristliche Anstoßzeiten - Scheißwetter =
keine Chance auf Punkte Diese Rechnung sagt so ziemlich alles über das Spiel
aus. Nach zweistelliger Trainingsbeteiligung im Sommer und Massenandrang auf der
Auswechselbank bei den ersten Saisonspielen folgt auch in diesem Jahr mal wieder
das Herbst bzw. Winterloch. Die Chance im Oktober Fußballspiele in der D-Klasse
auszutragen wurde mal wieder vertan stattdessen Spielausfälle und besagte
Motivationslöcher bei vielen Spielern. Es lebe der Sport! Beim fünften
Auswärtsspiel im sechsten Saisonspiel war von der ersten Minute an klar, dass es
heute sehr schwer werden würde. Kämpferisch versuchten wir gegen körperlich
robuste Dissauer gegenzuhalten, aber fußballerisch fehlten uns an diesem Tag die
Mittel, um dringend benötigte drei Punkte einzufahren. Schade. Denn es waren
hauptsächlich unsere Fehler, die den Gastgebern den Weg zum Sieg ebneten.
Chancen für mehr Tore gab es in der ersten Hälfte auf beiden Seiten. Den
einzigen Treffer erzielt jedoch Lotte in bester Butt-Manier durch Elfmeter.
Alles andere als eine Dissauer Führung zur Halbzeit wäre auch mehr als
schmeichelhaft gewesen.
In der zweiten Halbzeit war eine Steigerung
zu sehen, die uns dem Sieg aber nicht wirklich näher brachte. Kämpferisch waren
wir zwar überlegen und spielerisch entwickelten wir ein leichtes Übergewicht
(begünstigt durch einen Platzverweis bei den Platzherren), die großen und
zwingenden Torchancen blieben allerdings aus. Stattdessen wurde unser
Offensivdrang mit zwei weiteren Toren bestraft. Das sind Spiele auf die man gut
verzichten kann. Ein durchdachter Spielplan oder eine wetterresistente
Mannschaft könnte da Abhilfe schaffen. Im Moment kann uns aber wohl nur die
Winterpause weiterhelfen. Oder vielleicht mal ein Heimspiel, so etwas soll es im
Fussball ja auch geben - hab ich gehört.

Spiel 5:
Griebeler SV II - TSV Malente III (2:3) 2:6
Die alljährliche aber dennoch
nicht nachvollziehbare Spielpause im Oktober stellte unsere Geduld auf eine
harte Probe, denn wir warteten immer noch auf unseren ersten Saisonsieg. Und die
Vorraussetzungen vor dem Auswärtsspiel beim Griebeler SV waren nicht die Besten.
Nach der hart umkämpften Spielverlegung des Heimspiels der Zweiten durften wir
keine Spieler einsetzen, die in der Vorwoche bei der Zweiten im Einsatz waren.
Leider auch nicht die drei Spieler der Dritten, die dort ausgeholfen hatten.
Dazu kamen dann noch einige Verletzte. Personell aus den Vollen schöpfen ist was
anderes. Dennoch ließen wir schon sehr früh keinen Zweifel zu, dass wir heiß auf
den Sieg waren. In der zweiten Minute gingen wir durch Basti in Führung. Die
Vorlage lieferte Kevin. Ein Sekundenschlaf in der Abwehr führte zum Ausgleich.
Der Doppelpack von Kassan brachte uns schnell wieder in Führung. Allerdings
brachte der Dritte Elfmeter im vierten Auswärtsspiel der laufenden Saison den
Anschlusstreffer für Griebel. Den "Wieder-gutmachungselfmeter", den wir kurze
Zeit später zugesprochen bekamen, konnte Basti leider nicht nutzen.
Das frühe 2:4 in der zweiten Hälfte durch Al stellte die Weichen dann aber
endgültig auf Sieg. Die darauffolgende Drangphase der Gastgeber änderte nichts
am Ergebnis. Der daraus resultierende Kräfteverschleiß führte zu zwei weiteren
Malenter Toren. Basti und Al sorgten dafür, dass sich das lange Warten auf den
ersten Sieg dann auch richtig lohnte.

Spiel 4:
TSV Süsel - TSV Malente III (0:1) 1:1
Nach einer
ordentlichen Heimpremiere gegen Böbs wollten wir den Schwung mit nach Süsel
nehmen und den ersten Dreier einfahren. Es zeigte sich schnell, dass wir aus dem
holprigen Saisonstart einiges gelernt hatten. Die Abwehr stand gut und im
Angriff sorgten wir mit einigen Chancen für ein spielerisches Übergewicht. Nur
das Tor wollte mal wieder nicht fallen. Wie schon in der Vorwoche ließen wir 100
%ige Möglichkeiten durch überhastete Abschlüsse ungenutzt.
Das mulmige
Gefühl in der Halbzeitpause sollte sich ja leider bestätigen. Auch wenn wir
unsere Überlegenheit zu Beginn der zweiten Halbzeit durch einen Treffer von Assi
nach Vorlage von Timo endlich in eine Führung verwandeln konnten, schafften wir
es wieder nicht, diesen Vorsprung nach Hause zu bringen. Wie schon zum
Saisonstart wurden wir mit dem zunehmenden Druck der Platzherren von Minute zu
Minute nervöser und unkonzentrierter. Bälle wurden im Angriff überhastet
verloren und leider waren nicht alle Spieler bereit, sich in der Defensive in
den Dienst der Mannschaft zu stellen. Und je mehr sich das Spiel dem Ende
zuneigte, desto größere Probleme bekamen wir mit dem besten Süseler an diesem
Tag. Immer wieder war er für den Ballbesitz seiner Mannschaft in engen
Situationen verantwortlich. Außerdem holte er viele Standartsituationen in
Strafraumnähe heraus. Es war klar zu erkennen, dass er sich mit aller Macht
gegen den Malenter Auswärtssieg stemmte. Und so war es auch keine Überraschung,
dass er bei der spielentscheidenden Situation (ein schmeichelhafter Elfmeter in
der Nachspielzeit) maßgeblich beteiligt war. Diese verschenkten drei Punkte
müssen wir uns allerdings selbst zuschreiben. Wir haben die Möglichkeit, das
Spiel schon in der ersten Hälfte zu entscheiden und dann kann uns kein Süseler
diese Punkte mehr nehmen.

Spiel 3: TSV Malente III - Böbs SSV (0:1) 2:2
Nach zwei dürftigen Vorstellungen
zum Saisonstart kam am dritten Spieltag der SSV Böbs zur Heimpremiere nach
Malente. Passenderweise als Tabellenführer. Schon nach wenigen Minuten war klar,
dass wir nach zwei Niederlagen auf Wiedergutmachung aus waren. Konzentriert,
passsicher und engagiert nahmen wir von der ersten Minute an das Heft in die
Hand. Bevor Böbs das erste mal überhaupt in die Nähe unseres Tores kam, hatten
wir schon einige Großchancen vergeben. Mit Steffen Lucas in der Abwehr und Nils
Grünthal im defensiven Mittelfeld strahlte die Abwehr endlich wieder Sicherheit
aus. Leider versäumten wir es, uns für eine klasse erste Halbzeit selbst zu
belohnen. Stattdessen gingen die Gäste in Führung. Jetzt hieß es Ruhe bewahren
und weitermachen.
Als der Tabellenführer in der
zweiten Halbzeit auf 0:2 erhöhte, wurde es langsam eng für uns. Doch nach einer
starken Einzelleistung von Al konnten wir den Anschlusstreffer erzielen. Nun
drängten wir auf den Ausgleich. Es kam zu einem offenen Schlagabtausch, in dem
beide Mannschaften das nächste Tor hätten erzielen können. Letztendlich wurden
wir für unseren Mut und für unseren kämpferischen Einsatz doch noch belohnt. Al
köpfte zum 2:2 ein und bescherte und mit seinem dritten Saisontreffer im dritten
Spiel einen gefühlten Sieg. Ein tolles Spiel von beiden Mannschaften, das bis
zur letzten Minute spannend blieb. Nach einem 0:2 Rückstand ist ein
Unentschieden immer ein Punktgewinn. Mit einer Extraportion Kaltschnäuzigkeit
vor dem Tor wäre hier aber auch ein Sieg drin gewesen.

Spiel 2:
SG Fissau/Benz-Nüchel II – TSV Malente III (1:0) 3:2
Blamage in
Benz In diesem Spiel war von der ersten Minute an zu sehen, dass an diesem Tag
gar nichts stimmte. Weder die Einstellung noch die Konzentration oder die nötige
Ruhe, die wir gebraucht hätten, um wenigstens einen Angriff anständig
durchzuführen. Das Halbzeitergebnis entstand passender Weise durch ein Eigentor.
Nicht nur hier war zu erkennen, dass die Ansprache vor dem Spiel nicht in den
Köpfen der Spieler angekommen war. Dank der Wahrnehmungsstörung des, vom Alter
gezeichneten, Schiedsrichters, mussten die Zuschauer diese erste Halbzeit nur
gute 35 Minuten ertragen.
Einige
deutliche Worte führten dazu, dass wir nach der Pause besser ins Spiel kamen.
Bis ein Freistoß die Platzherren mit 2:0 in Führung brachte. Sofort war der
Spielfluss wieder unterbrochen und wir kehrten zurück zu der zerfahrenen
Spielweise der ersten Hälfte. Das 3:0 zeigte uns, wie man gegen eine (durch den
zunehmenden Offensivdrang) dezimierte und löchrige Abwehr Tore erzielt. Das
sofortige 3:1 durch Christoph nach Doppelpass mit Assi wirkte im Vergleich zu
Rest des Spieles fast wie ein Versehen. Weitere Chancen ergaben sich danach fast
im Minutentakt. Aber mehr als das 3:2 war nicht mehr drin. Mal wieder haben wir
bewiesen, das uns die nötige Reife und Abgeklärtheit fehlt, um auch mal ein
Spiel zu gewinnen, dass nicht so läuft, wie wir das gerne hätten.

Spiel 1:
TSV Sarau – TSV Malente III (1:2) 4:3
Saisonauftakt
verpatzt Nach viermonatiger Sommerpause durfte auch die dritte Herren mal wieder
unter Wettbewerbsbedingungen gegen den Ball treten. Mit Sarau wartete ein
Gegner, mit dem wir uns in der näheren Vergangenheit einige enge Duelle
geliefert hatten. Trotzdem gingen wir optimistisch in das Spiel. Nachdem wir die
Sommerpause genutzt hatten um mal wieder etwas intensiver an unseren
fußballerischen Fähigkeiten zu arbeiten (auf jeden Fall haben wir es versucht),
konnten wir das erste Saisonspiel kaum erwarten. Es schien so, als hätte sich
das Warten gelohnt, als Cottbus uns nach Vorarbeit von Al in der 3. Minute in
Führung brachte. Sarau zeigte sich in keinster Weise beeindruckt und drängte
sofort auf den Ausgleich. Nur 6 Minuten später begann das Spiel nach dem 1:1
wieder von vorne. Der Druck der Gastgeber hielt weiter an und bereitete uns
große Probleme. Trotzdem gelang uns nach einer halben Stunde die erneute
Führung. Al köpfte einen Freistoß von Cottbus ins Tor. Mit viel Kampf und etwas
Glück retteten wir das Ergebnis in die Halbzeitpause.
Ein
Doppelschlag nach Wiederanpfiff brachte uns dann aber auf die Verliererstraße.
Das Elfmeter gegeben werden, nachdem dem Abwehrspieler aus kürzester Distanz der
Ball an den Arm gerohrt wird, ist trauriger weise Gang und Gebe in der
Cowboy-Liga (Wenn so viele Zuschauer Elfmeter rufen, muss es ja schließlich
einer sein). Ein unhaltbarer Freistoß brachte die Platzherren kurze Zeit später
dann in Führung. Beim anschließenden 4:2 war deutlich zu erkennen, dass unsere
ungenaue und aufwendige Spielweise uns zu viel Kraft gekostet hat. Und da sich
der ein oder andere Kopf nach diesem 2-Tore Rückstand schon Richtung Boden
senkte, kam das 4:3 durch Cottbus leider zu spät.