PRESSEBERICHTE

Hier findet ihr Presseberichte aus dem www rund um den TSV, außerhalb des Spielfeldes und des Spielbetriebs. Wer keine Lust hat sich durch den Internet-Dschungel zu klicken, bekommt es hier kompakt.


Spiel 11: SG Bornhöved/Schmalensee - TSV Malente

„TSV Malente ergibt sich ohne Gegenwehr“

Für den TSV Malente wird die Luft in der Verbandsliga Ost immer dünner. Bei der SG Bornhöved/Schmalensee gingen die Malenter mit 1:7(0:2) Toren unter und rangieren weiter am Tabellenende. „Wir sind am absoluten Tiefpunkt“, räumte TSV-Sprecher Björn Kurr ein.

Aufgrund der vielen Verletzungen und Erkrankungen hatten die Malenter um eine Spielverlegung gebeten, was von der Heimmannschaft jedoch abgelehnt wurde. So traten die Gäste mit einer Notelf an, die sich im ersten Durchgang noch teuer verkaufte. Doch während die Malenter ihre Chancen durch Thore Meyer und Klaas Möller nicht nutzten, war die SG Bornhöved /Schmalensee im Abschluss cleverer und ging durch zwei Treffer von Andre Bolz kurz vor dem Pausenpfiff mit 2:0 in Führung.

Als Fabian Makus in der 52. Minute das 3:0 erzielte, war die Malenter Gegenwehr gebrochen. Die Heimmannschaft hatte nun leichten Spiels und schraubte das Ergebnis nach Toren von Bolz, Makus und Kai Dose bis zur 77. Minute auf 6:0, bevor Thore Meyer in der 83. Minute wenigstens der Ehrentreffer gelang. Den Schlusspunkt setzen jedoch wieder die Gastgeber mit dem 7:1 durch das dritte Tor von Makus.

„Nach dem 3:0 gab es bei uns Auflösungserscheinungen. Der Fußball-Gott meint es im Augenblick nicht gut mit uns. Jetzt müssen wir die richtigen Hebel finden, um wieder in die Spur zu kommen“, sagte Kurr. 

Spiel 10: TSV Malente - VFR Laboe

Die Rote Laterne brennt weiter in Malente

„Fußball-Verbandsliga Ost: VfR Laboe nimmt desolat spielenden TSV Malente nach allen Regeln der Fußballkunst auseinander“

Der TSV Malente hat in der Fußball-Verbandsliga weiter die Rote Laterne in Händen. Gegen den VfR Laboe setzte es nach einer desolaten Vorstellung eine ebenso herbe wie verdiente 0:6(0:3) -Schlappe. „Bei uns ist eindeutig der Wurm drin. Da fehlt jegliches Selbstvertrauen“, räumte TSV-Sprecher Björn Kurr nach dem Schlusspfiff ein.

Trainer Stefan Schümann trat erneut mit dem letzten Aufgebot an. Gleich elf Spieler fehlten aus unterschiedlichen Gründen. Die Malenter wollten aus einer sicheren Defensive heraus über ein schnelles Umschaltspiel zum Erfolg kommen. Die Marschrichtung wurde allerdings bereits in der vierten Minute über den Haufen geworfen, als der VfR Laboe nach seinem ersten Angriff in Führung ging. Nach einer scharfen Hereingabe schoss der überragende Jan-Patrick Wemmer mühelos zum 1:0 für die Gäste ein. Auf der Gegenseite setzte Janis Otte seinen Schuss über das Tor. In der zehnten Minute hatte Lars Kurr eine Großchance, als er mit Otte frei vor dem Gäste-Tor zum Abschluss kam, der schwache Schuss jedoch eine sichere Beute von Torwart Kevin Kirchner wurde.

Mit einem Doppelschlag in der 22. Und 24. Minute zog Laboe auf 3:0 davon. Die Malenter Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Rene Puls aus kurzer Distanz einschoss. Kurz darauf fälschte Philipp Bimberg eine Freistoßhereingabe ins eigene Netz ab. Jetzt gingen bei den Malentern die Köpfe runter, es fehlte jegliche Körperspannung. Die Gäste brauchten sich nicht sonderlich anstrengen, um die Partier zu kontrollieren. So hätte es bereits zur Halbzeitpause deutlicher stehen können.

Auch im zweiten Durchgang zeigten die Malenter wenig Gegenwehr, ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war nicht zu erkennen. Zudem schlichen sich immer wieder leichte Fehler ein, selbst Kurzpässe kamen nicht an. So war ein Lattentreffer durch Bimberg die einzige nennenswerte Chance, um das Resultat freundlicher zu gestalten. Auf der Gegenseite wirbelte vor allem Pascal Puls die Malenter Defensive durcheinander und setzte Jan-Patrick Wemmer im wieder in Szene. Wemmer war es auch, der mit einem Hattrick in der 48., 77. und 86. Minute das Ergebnis auf 6:0 für die Gäste schraubte.

„Heute passte einfach wenig zusammen. Wir waren meist gedanklich zu spät, haben kaum nachgesetzt. Es fehlten viele einfache Dinge. Da gibt es nichts zu beschönigen“, sagte Kurr, der ausdrücklich das Schiedsrichtergespann um Jashua Anderson lobte. 

Spiel 9: Dobersdorfer SV - TSV Malente

„Harte Kritik an den Schiedsrichtern“

Im Kellerduell der Verbandsliga Ost unterlag der TSV Malente beim Dobersdorfer SV mit 1:2(1:0) Toren. Dabei reklamierten die Malenter bei beiden Toren der Gastgeber vehement, aber vergeblich, Abseitsstellungen der Torschützen. „Das Schiedsrichtergespann hat die Partie maßgeblich beeinflusst“, meinte TSV-Sprecher Björn Kurr sauer.

Dabei begann die Partie aus Malenter Sicht durchaus vielversprechend. In der 23. Minute erzielte der starke Thore Meyer mit einem unhaltbaren 18-Meter-Schuss die Gäste-Führung. In der Folge hatten wiederum Meyer und Janis Otte sogar Chancen, den Vorsprung auszubauen. Auf der Gegenseite zeichnete sich TSV-Torwart Rene Hohenstein mehrfach aus und vereitelte die Dobersdorfer Gelegenheiten. Ab der 35. Minute spielten die Malenter in Unterzahl, nach Marvin Hays innerhalb weniger Minuten erst die Gelbe und kurz darauf die Gelb-Rote Karte sah.

Trotz Unterzahl hielten die Malenter auch im zweiten Durchgang die Partie offen. In der 73. Minute glich Dobersdorf aus und kam in der 81. Minute zum umstrittenen Siegtreffer. Die Schlussoffensive der Malenter brachte keinen zählbaren Erfolg mehr.

„Diese Niederlage ist sehr unglücklich und kam nur mit Hilfe des schwachen Schiedsrichtergespannes zustande. Eine Punkteteilung wäre aufgrund des Spielverlaufes gerechter gewesen“, sagte Björn Kurr. 

Spiel 8: TSV Malente - Eutin 08 II

„Trainer Eddy Schultz wirft das“

In dem prestigeträchtigen Verbandsliga-Derby trennten sich der TSV Malente und Eutin 08 II mit einem 1:1(0:1)-Unentschieden. Durch den zeitgleichen Sieg der SG Insel Fehmarn rutschten die Malenter auf den letzten Tabellenplatz.

Bei Eutin 08 II hatte es tags zuvor viel Unruhe gegeben. Aufgrund fehlender Unterstützung seitens der ersten Mannschaft und ungenügender Kommunikation schmiss Trainer und 08-Urgestein Eddy Schultz das Handtuch. „Das muss ich mir nicht mehr antun. Ich muss auch auf meine Gesundheit achten“, sagte Schultz. Da einige Akteure aus der ersten Mannschaft, die hätten spielen können, abgesagt hatten, liefen die Gäste mit einer Rumpfmannschaft auf. So gab völlig überraschend Sönke Meyer, der eigentlich wegen seiner Rückenprobleme eine Fußballpause eingelegt hat, ohne vorherige Trainingseinheit auf und gehörte prompt zu den besten Spielern auf dem Platz.

Beide Mannschaften zeigten eine zerfahrene Partie mit vielen Nicklichkeiten und Unterbrechungen und wenigen Torszenen. Unrühmlicher Höhepunkt war in der 38. Minute eine rote Karte gegen den Eutiner Dennis Schmidt, der einen Gegenspieler beleidigt hatte. Quasi mit dem Pausenpfiff gingen die Gäste durch einen verwandelten Handelfmeter von Dennis Sauer in Führung. Der Malenter Keeper René Hohenstein ahnte zwar die richtige Ecke, war gegen den harten Schuss jedoch machtlos. Im zweiten Durchgang häuften sich die Chancen auf beiden Seiten. In der 68. Minute verwandelte Fabian Riemann einen von Gerrit Griese an Janis Otte verursachten Foulelfmeter zum 1:1. Zehn Minuten später erhielten die Gäste nach einem Foul von Philipp Bimberg an Madiop Badiane erneut einen Strafstoß. Doch Hohenstein wehrte in Klassemanier den keineswegs schwach geschossen Elfmeter von Sauer ab. In der restlichen Spielzeit hatten beide Teams gute Chancen.

„Wir hatten mehr Chancen und trauern daher zwei Punkten nach. Aber letztlich waren wir auch nicht clever genug, unsere zahlenmäßige Überlegenheit auszuspielen“, sagte TSV-Sprecher Björn Kurr. Die Eutiner wurden von Tim Brunner gecoacht: „Bei dem ganzen Trubel am Vorabend und in Unterzahl war das eine ordentliche Leistung. Unser Dank gilt allen Beteiligten. Wir werden jetzt kurzfristig eine interne Lösung für den Trainerposten suchen und finden.“

Spiel 6: TSV Malente - Rot Schwarz Kiel

„Verdienter Ausgleich“

Fußball-Verbandsliga Ost: TSV Malente erkämpft sich gegen Rot-Schwarz Kiel ein 2:2(1:1) -Unentschieden

Der TSV Malente wartet in der Fußball-Verbandsliga Ost zwar weiter auf den ersten Saisonsieg, präsentierte sich beim 2:2(1:1) -Unentschieden gegen Rot-Schwarz Kiel aber deutlich verbessert. Die Gastgeber erspielten sich ein Chancenplus und belohnten sich kurz vor dem Schlusspfiff mit dem verdienten Ausgleich. Die Anfangsphase gehörte allerdings den Kielern, die in der ersten halben Stunde deutlich mehr investierten und sich einige Gelegenheiten erspielten. Dabei zeichnete sich TSV-Keeper Rene Hohenstein mehrfach aus, der beim Herauslaufen auch sein fußballerisches Können bewies. Beim 0:1 durch Steffen Sitte in der 18. Minute war er allerdings machtlos. Der TSV Malente glich nach einer halben Stunde nach einem schnellen Angriff über Fabian Riemann durch Constantin Pyriki aus und war fortan besser im Spiel. Weitere gute Chancen blieben jedoch ungenutzt.

Im zweiten Durchgang begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber die klareren Chancen hatten. Allein Thore Meyer und Fabian Riemann hätten für eine Entscheidung sorgen können. Die mangelhafte Verwertung rächte sich in der 80. Minute, als Tobias Nehren zur neuerlichen Gästeführung traf. Malente bewies jedoch Moral und fightete weiter. In der 87. Minute wurde Janis Otte im Kieler Strafraum gefoult, was die sehr souveräne Schiedsrichterin Nicole Zabinski mit einem Strafstoß ahndete. Riemann behielt die Nerven und verwandelte zum 2:2-Endstand.

„Unter dem Strich ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis, obwohl wir aufgrund der klareren Chancen dem Sieg heute näher waren“, sagte der Malenter Sprecher Björn Kurr. 

 Spiel 5: TSV Malente - FC Kila Kiel

„TSV Malente trotzt Kilia Kiel einen Punkt ab“

TSV Malente - FC Kilia Kiel: 0:0

Nach den vier Niederlagen in den ersten vier Spielen und dem somit völlig vermasselten Saisonstart in die Spielzeit 2018/2019 schaffte es der TSV Malente am Sonntag, dem Team von Kilia Kiel ein torloses Remis abzutrotzen. Kassierte man letzte Woche im Heimspiel gegen den TSV Kronshagen noch vier Treffer, schaffte es die Mannschaft von Stefan Schümann am fünften Spieltag wenigstens, den eigenen Kasten sauber zu halten. Mit drei selbst geschossenen Toren fehlt es in der Offensive aber noch an jeglicher Durchschlagskraft, um sich für eine ansonsten wackere Leistung wie gegen Kilia am Ende mit einem Dreier zu belohnen. Bereits zwei rote Karten in der noch so jungen Saison sprechen dafür, dass sich Malente das Leben teilweise selbst schwer macht.

 

„Malente hat viele Chancen, trifft aber nicht ins Tor“

In der Fußball-Verbandsliga Ost kam der TSV Malente trotz einer drückenden Überlegenheit gegen den FC Kilia Kiel nicht über ein torlosen Unentschieden hinaus. Die Malenter übertrafen sich im Auslassen guter Chancen. So wartet das Team von Trainer Stefan Schümann weiter auf den ersten Saisonsieg.

Die besten Gelegenheiten vergaben Tim Liepe, Constantin Pyriki, Janis Otte und Klaas Möller. Von den Kielern gab es kaum Gegenwehr. Die Malenter drückten auch im zweiten Durchgang, das gegnerische Tor schien jedoch wie vernagelt. Erneut Pyriki und Otte besaßen die besten Chancen, brachten den Ball aber nicht im Tor unter. „Wir haben den Sieg heute regelrecht liegen lassen. Immerhin war das gegenüber der Vorwoche eine deutliche Steigerung“, sagte Pressesprecher Björn Kurr. 

Spiel 4: TSV Malente - TSV Kronshagen 0:4

„Dem TSV Malente die Grenzen aufgezeigt“

Fußball-Verbandsligist TSV Malente wartet weiter auf das erste Erfolgserlebnis. Gegen den TSV Kronshagen kassierte die Mannschaft mit 0:4(0:3) Toren die vierte Niederlage im vierten Spiel. „Das Ergebnis geht in Ordnung. An der verdienten Niederlage gibt es nichts zu deuteln“, sagte TSV-Sprecher Björn Kurr.

Die Partie begann aus Malenter Sicht denkbar ungünstig. Bereits in der dritten Minute schloss Beese den ersten Gäste-Angriff erfolgreich ab. Die Malenter reagierten verunsichert, was Kronshagen clever ausnutzte. Die Gäste ließen Ball und Gegner laufen, während die Malenter kaum einen Zweikampf annahmen. In der 16. Minute erhöhte Malte Anders auf 2:0 und traf in der 33. Minute zum 3:0-Pausenstand. Beide Male herrschte in der Malenter Abwehr Konfusion.

Im zweiten Durchgang fanden die Gastgeber etwas besser ins Spiel, nahmen aber in der 63. Minute das 0:4 durch Philip Bahr hin. Immerhin erspielten sich die Malenter durch Tjark Schlegel, Lars Kurr und Janis Otte, der den Querbalken traf, eigene Chancen, doch der TSV Kronshagen brachte den Vorsprung sicher über die Zeit.

„Kronshagen hat uns heute deutlich die Grenzen aufgezeigt. Wir haben zunächst überhaupt nicht ins Spiel gefunden, wozu der frühe Rückstand natürlich beitrug“, fasste Kurr den Spielverlauf zusammen. 

 Spiel 3: 1. FC Schinkel - TSV Malente 4:2

"Gegentor zum 1:1 bringt Malente aus dem Konzept"

Trotz einer guten ersten Halbzeit hat der TSV Malente in der Fußball-Verbandsliga auch sein drittes Saisonspiel verloren. Das Team von Trainer Stefan Schümann unterlag beim 1. FC Schinkel mit 2:4(1:0) Toren. „Für uns war eindeutig mehr drin“, sagte der Coach nach dem Schlusspfiff.

Obwohl der Malenter Kader 29 Spieler umfasst, standen Schümann aus unterschiedlichen Gründen nur 14 Akteure zur Verfügung. Dennoch bestimmten die Gäste die erste Halbzeit. Mit präzise vorgetragenen Kontern waren die Malenter wesentlich torgefährlicher als die Gastgeber. Nach zwei vergebenen „Hochkarätern“ fiel in der 41. Minute die verdiente und fast überfällige Führung. Frederik Buhmann traf zum 1:0-Halbzeitstand.

Malente kam auch gut in den zweiten Durchgang, doch in der 54. Minute glich Schinkel durch Marcel Schultz zum 1:1 aus. Dieser Treffer zeigte Wirkung, die Gäste verloren den Faden. Das nutzten die Gastgeber, um durch Yasin Akbaba (66.) und Moses Ogodogbo (71.) auf 3:1 davon zu ziehen. In der 76. Minute schöpften die Gäste wieder Hoffnung. Nach einem Foul an Nils Dummer verwandelte Fabian Riemann den folgenden Strafstoß zum 2:3. Doch nur vier Minuten später sorgte Nurtac Ergen nach einem Konter mit dem 4:2 für die Entscheidung. „In den entscheidenden Momenten fehlt uns die Cleverness. Und unsere individuellen Fehler werden sofort bestraft. Dennoch war die Leistung insgesamt in Ordnung“, sagte Stefan Schümann. 

Spiel 2: TSV Plön - TSV Malente 2:1

"Plön dreht nach der Pause auf"

Fußball-Verbandsliga Ost: TSV Plön gewinnt nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit 2:1(0:1) gegen den TSV Malente.

Trainer Danilo Blank wechselte in der Fußball-Verbandsliga Ost zur zweiten Halbzeit die Torgefahr ein. Er brachte Jens Henningsen und Philip Sartory für Torben Wiese und Christoph Will. Die Plöner kamen im Duell der Nachbarn gegen den TSV Malente wie verwandelt aus der Kabine, erzielten früh das 1:1 durch Henningsen (47.) und machten mit dem 2:1 von Sören Balk (75.) den Heimsieg perfekt.

Die Gastgeber ergriffen vom Anpfiff weg die Initiative, der TSV Malente zog sich weit zurück, erspielte sich aber mit seinen gut ausgespielten Kontern die besseren Chancen. So schüttelte in der zwölften Minute Tjark Schlegel auf dem linken Flügel den Plöner Moritz Neumann ab – und scheiterte gleich zweimal am Plöner Schlussmann Björn Alberts, der den ersten Schuss abwehrte und Schlegels Nachschuss festhielt. Mit einem perfekten Pass in die Tiefe auf Tjark Schlegel leitete der Malenter Kapitän Fabian Riemann den Führungstreffer ein. Schlegel war schneller als Timo Falk und ließ Alberts keine Abwehrmöglichkeit (18.). 

Die Gastgeber waren fortan optisch überlegen, doch Timo Falk schoss rechts vorbei (22.), Dominik Bahnsen wurde bei seinem Schussversuch abgeblockt (30.). Auf der anderen Seite klärte der aufmerksame Alberts nach einem Steilpass auf Schlegel mit dem Fuß (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff parierte Drews einen 18-Meter-Schuss. 

Mit seinen beiden Einwechslungen traf Danilo Blank die richtigen Entscheidungen. Philip Sartory und Jens Henningsen machten gleich Dampf. Henningsen glich schnell zum 1:1 aus. „Jens Henningsen ist normalerweise bei uns Stammspieler, aber er war nur selten im Training“, begründete Blank seine Entscheidung, Henningsen zunächst draußen zu lassen. Außerdem geht der Offensivspieler Ende des Monats für ein halbes Jahr nach Spanien. „Aber wir können uns nach wie vor auf ihn verlassen“, sagte Blank zufrieden.

Der Malenter Trainer Stefan Schümann haderte mit der Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Jonas Hoyer, der die Malenter beim Zweikampf des Plöners Thore Schöning gegen Torwart Felix Drews gleich zweimal hart bestrafte. Er pfiff Elfmeter und zeigte Drews die Rote Karte. „Meiner Meinung nach ist der Plöner in unseren Torwart reingelaufen“, meinte Schümann, der dem Unparteiischen ansonsten eine überragende Leistung bescheinigte. Aufgrund der Roten Karte wechselten die Malenter aus, für Drews kam Timo Stich, für den wiederum Frederik Buhmann weichen musste. Der Plöner Kapitän Sören Balk nahm auf die Malenter Befindlichkeiten keine Rücksicht und schoss den Ball hart und platziert ins linke untere Eck (75.).

„Wir haben ein intensives Derby gesehen“, meinte Stefan Schümann. Er lobte seine Mannschaft für die Moral. „Wir haben auch mit zehn Mann gut gespielt, unsere Defensive ein bisschen aufgelöst und eine hundertprozentige Chance zum 2:2 durch Fabian Riemann gehabt, der aber nicht getroffen hat“, sagte der Malenter Trainer. 

Spiel 1: TSV Malente – MTV Dänischenhagen 0:2

„Malenter fühlen sich benachteiligt“

Fußball-Verbandsliga Ost: TSV unterliegt dem MTV Dänischenhagen 1:2 und verliert zudem Thore Meyer wegen einer roten Karte.

Für den TSV Malente begann die Punktspielserie mit einer Heimniederlage. Das Team von Trainer Stefan Schümann unterlag gegen den MTV Dänischenhagen mit 0:2(0:2) Toren. „Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Unentschieden gerechter gewesen“, meinte TSV-Pressesprecher Björn Kurr.

Der TSV Malente begann druckvoll, während der MTV Dänischenhagen zunächst sehr verhalten agierte. Bereits in der zweiten Minute strich ein abgefälschter Freistoß von Fabian Riemann nur am Gäste-Tor vorbei. Kurz darauf lenkte ein Gästeverteidiger einen Versuch von Nils Dummer gerade noch über den Querbalken. Nach rund zehn Minuten erlahmte der Malenter Kampfgeist. Dänischenhagen fand besser ins Spiel. Nachdem Moritz Schonburg und Lars Mischak mit ihren Chancen noch knapp gescheitert waren, gingen die Gäste verdient in Führung (30.). Nach einer verunglückten Abwehr der Malenter staubte Holger Brües ab. Kurz darauf verhinderte TSV-Torwart Felix Drews nach einem Konter durch Stephan Wendt einen höheren Rückstand. In der 36. Minute war er jedoch machtlos. Nach einer weiten Flanke stieg Mischak hoch und köpfte zum 0:2-Halbzeitstand in die lange Ecke.

Im zweiten Durchgang wurden die Gastgeber wieder aktiver. Die klarste Chance zum Anschlusstreffer besaß Lars Kurr in der 65. Minute. Sein bereits gegebenes Tor wurde nach Intervention des Assistenten wegen einer angeblichen Abseitsstellung aberkannt. Weitere Chancen durch Thore Meyer, Riemann und Klaas Möller blieben ungenutzt. Dänischenhagen hatte noch einen Pfostentreffer. Kurz vor dem Schlusspfiff sah Thore Meyer – wieder auf Betreiben des Assistenten – nach einer Tätlichkeit die rote Karte. Nicht nur in dieser Situation sahen sich die Malente benachteiligt.

„Das war ganz sicher kein Heimschiedsrichter. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles versucht, sind aber nicht belohnt worden“, sagte Björn Kurr.

 

 

 

 

10.07.2018 - LN-Fußball-Challenge war der Hit

Dreikampf in sieben Städten mit 450 Teilnehmern – und Fabian Riemann war einfach nicht zu schlagen.

Die erste LN-Fußball-Challenge hat Lust auf mehr gemacht. 450 Teilnehmer kamen zu dem Fußballdreikampf an sieben Standorten, am 9. Juni begann die Tour vor dem Hagebaumarkt in Lübeck, über Reinfeld, Eutin, Burg, Oldenburg und Bad Oldesloe ging es bis zum Finale am 7. Juli in Neustadt spannend zu. Es war ein echtes „Battle“ – und Fabian Riemann hieß der würdige Sieger.

Die Show begann schon schwungvoll, der erste „Tabellenführer“ hieß Selim Sarikoc. 528 Zähler hatte er addiert durch das Speedshooting (Schussgeschwindigkeit, pro km/h gab es einen Punkt), Ballhochhalten (drei Minuten Zeit, je Kontakt ein Punkt) und das traditionelle Torwandschießen, drei oben, drei unten – 40 Punkte je Treffer) auf seinem Konto. Schon da war der Strander Oberliga-Torwart Denis Klassen auf Rang zwei. Eigentlich wollte er nur kurz einkaufen im Baumarkt, dann sah er den Super-Grill, den es für den Gesamttoursieger gab – und er fasste einen Entschluss. „Den Grill muss ich haben, ich werde es in Ratekau erneut versuchen“, sagte der Torwart, der ein versierter Techniker ist.

Denis Klassen zwischenzeitlich auf Platz 1

Genau das bewies er beim zweiten Tourstopp, den er wie angekündigt besuchte: 442 Ballkontakte, 116 km/h Schussstärke – Klassen übernahm die Führung. Und er gab dem Grill gleich ’mal einen Namen: „Ich nenne ihn Norbert.“

Kicker aus der ganzen Region Lübeck verabreden sich zum Duell bei der LN-Fußball-Challenge     

Mittlerweile hatte die Challenge einen gewissen Kultstatus erreicht – vor allem durch die Berichterstattung im „LN-Sportbuzzer“. Viele Kicker verabredeten sich zum Duell oder sagten Klassen den Kampf an. So wie Fabian Riemann, der 28-Jährige vom TSV Malente. Er stürzte den „Champion“ tatsächlich beim Tourstopp auf dem Eutiner Marktplatz – vor allem dank 510 Ballkontakten. Und er benannte die „heiße Trophäe“ von „Norbert“ um in „Nobsi“. Weiter ging’s über vier Städte, aber kein Herausforderer konnte Riemann gefährden.

Letzter Stopp in Neustadt, 107 Konkurrenten – und der Gesamtführende Fabian Riemann (TSV Malente) wollte sich den Sieg und die Prämie, einen Weber-Grill, nicht mehr nehmen lassen, trat nochmal an und verbesserte sein eigenes Resultat: Sensationelle 558 Ballkontakte binnen drei Minuten, drei Treffer an der Torwand, 106 km/h beim Speedshooting – 784 Punkte, unschlagbar. Auf Rang zwei schoss sich gestern noch Jan-Eric Kränzke (Heiligenhafen, 677 Punkte), der Denis Klassen (Strand 08/638 Zähler) damit noch auf Platz drei verdrängte.

Challenge-Gewinner Fabian Riemann vom TSV Malente beim Finale in Neustadt live dabei. 

Showdown also in Neustadt. Und wer stand da bereit, als die Anlage kaum aufgebaut war? Fabian Riemann, grinsend, mit Frau, Schwiegermutter, den beiden Schwägern und Hund Kuno waren gekommen. Der Champion wollte sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen, wollte reagieren, falls einer der Konkurrenten ihn doch noch überholen sollte.

Fabian Riemann verbessert seine eigene Punktzahl.   

Und er zeigte gleich ’mal, wo der Hammer hängt: drei Treffer an der Torwand, 106 km/h beim Speedshooting, 558 Ballkontakte – neuer Rekord! Zwar schob sich Jan-Eric Kränzke noch an Klassen vorbei (der nicht kontern konnte, weil er ein Testspiel mit Strand 08 zu absolvieren hatte). Aber der Sieger hieß Fabian Riemann. In einem Punkt waren sich alle einig, Fußballer wie Nichtfußballer, Aktive wie Schaulustige, Frauen wie Männer und Kids: „Diese Challenge ist mega, die muss wiederholt werden!“

LN-Challenge Top-10:      

  1. Fabian Riemann, 784 Punkte (Weber-Gasgrill, Wert 600,- Euro)  

  2. Jan-Eric Kränzke, 677 (2 Karten für RB Leipzig inkl. Reise)  

  3. Denis Klassen, 638 (2 Karten Sarah Connor, Timmendorf)  

  4. Sven Sommer, 604 (2 Karten Felix Jaehn, Timmendorf)  

  5. Kasper Kmiec, 589 (Tragschrauber-Erlebnisflug)  

  6. Paul Preus, 583 (Zwei Tickets Ostseetherme)  

  7. Lucas Irmler, 578 (1 Familienkarte Hansapark)  

  8. Tom Gutsch, 555 (1 Familienkarte Hansapark)  

  9. Felix Niebergall, 551 (1 Fatboy Lamzac)  

10. Selim Sarikoc, 528 (1 Fatboy Lamzac)